Evangelische Kirchengemeinde

            Wiesenburg

Willkommen auf unseren Seiten

  Unsere Kirchen

 

Das Vaterunser

Das Grundgebet der gesamten Christenheit

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Im Oktober 2019 wurde der neue Gemeindekirchenrat gewählt.

Der gewählte GKR besteht aus folgenden Personen

 

Frau I. Klembt; 

Frau S. Gramenz,    

Herr U. Friedrich, 

Herr J. Spatzier,   

Herr Pfeiffer,  

Ilka Iversen,

Detlef Schrödter 

Ersatzkirchenälteste sind:

Olga von Lüttichau

Ilona Schulze

 
   
Gemeindesekretärin: Grit Pfeiffer
 
 

 

 
 
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Regelmäßige Termine in unserer Gemeinde

Dienstag von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Chorprobe des Kirchenchores im Gemeinderaum

Jeden 2. Mittwoch im Monat

Älterenkreis im Gemeinderaum

Weltgebetstag

Im Jahr 1927 wurde erstmalig international ein Weltgebetstag von christlichen Frauen unterschiedlicher Konfessionen gefeiert. Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags setzten wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpften für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein.

In jedem Jahr wird der Weltgebetstag von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Sie erarbeiten die Liturgie und erzählen persönliche Geschichten. Das besondere ist, dass der Gottesdienst überall zur gleichen Uhrzeit gefeiert wird – entsprechend der Zeitzonen natürlich. So begann der Weltgebetstag in Wiesenburg um 18 Uhr Ortszeit. Vorbereitet wurde er in diesem Jahr von Frauen aus Nigeria. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und ein Ort der Gegensätze. Die Menschen leben zwischen Reichtum und Armut, zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Gewaltspirale und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie sehen sich mit existenziellen Bedrohungen konfrontiert. Wie sie diese Lasten tragen und was ihnen Hoffnung gibt, teilten die Frauen, die die Liturgie für den Weltgebetstag 2026 zusammengestellt haben. Sie luden ein, in ihren Alltag einzutauchen und von ihnen und ihren Erfahrungen zu lernen. Ihre Geschichten und Artikel zeigen: Nigeria ist auch ein Land der starken Frauen, die Veränderungen anstoßen und mutig neue Wege gehen.

Pfarrer Stephan Schönfeld erzählte den Anwesenden im Gemeindehaus mit einem Lichtbildervortrag etwas über Nigeria. Vor allem über die schweren Bedingungen, unter denen gerade die Frauen dort leben und arbeiten. Oft müssen sie kilometerweit laufen, um an frisches Wasser zu kommen. Dieses transportieren sie dann in Gefäßen auf ihren Köpfen. In der Liturgie, dargeboten vom Chor der Wiesenburger Kirchengemeinde, erfuhren die Besucher etwas über das Leben in Nigeria. Drei Frauen erzählten ihre Geschichte und wie sie immer noch unterdrückt werden und ums Überleben kämpfen. Angst und Gewalt sind ihr ständiger Begleiter. Da gibt ihnen ihr Glaube Halt und damit das Wissen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. So stand der Weltgebetstag unter dem Motto: Kommt, bringt Eure Last! Diese Worte von Jesus geben den Frauen Hoffnung und Mut, sie haben eine Anlaufstelle für all ihre Sorgen und Nöte. Für die Frauen sind die Worte von Jesus aus dem Matthäusevangelium ein Lebenselixier.

Und so sind die Gottesdienste in Nigeria auch völlig anders als hier. Das stellte selbst Pfarrer Schönfeld fest. Würde nigerianische Frauen in unseren Gottesdienst kommen würden sie sich wohl fragen, was sie hier sollen. Denn in Nigeria sind die Gottesdienste lebhaft und von vielen fröhlichen Liedern begleitet. Einige davon bekamen die Anwesenden in Wiesenburg zu hören. Zum Abschluss konnten alle traditionelle nigerianische Gerichte probieren. Die Frauen des Kirchenchores hatten sich wieder alle Mühe gegeben, die Speisen zu kochen. Das war oft nicht leicht, denn nicht alle Zutaten sind bei uns erhältlich.

 

 

Laras Zeitreise und die Wiesenburger Kirche

Film als Kinderkirchenführung

Der Film ist unter folgendem Link zu sehen: https://youtu.be/Pp4Ty5u66kU

Zu einer Zeitreise durch 800 Jahre Wiesenburger Kirche machten sich Schülerinnen und Schüler auf, um sich und andere diese Kirche in einer besonderen Art der Kirchenführung näherzubringen. Ein Mädchen namens Lara gerät durch eine Zeitreisenpforte in die Vergangenheit und begegnet dabei Menschen aus früheren Jahrhunderten, wie den Steimetzen aus der Zeit des Kirchbaus, einem Bauernpaar, das ein Kind taufen lassen möchte, einem Burgherren, der ihr den Altar erklärt und dem Organisten an der Orgel und anderen mehr. Dazwischen gerät sie noch in Schwierigkeiten und muss sich verstecken, kommt dann aber mit vielen neuen Erkenntnissen zurück in ihre Zeit.

Das Projekt ist eine Kooperation der Kirchengemeinde mit der Grundschule „Am Schlosspark“ Finanziell wurde es ermöglicht durch die Unterstützung von LandGut 2021 vom Kulturbüro der EKD unter maßgeblicher Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE). Der Film wurde von Mal’s Scheune Studio Wiesenburg aufgenommen und bearbeitet.

Der Film ist unter folgendem Link zu sehen: https://youtu.be/Pp4Ty5u66kU

Kirchenführerausbildung

„Können wir mal in die Kirche schauen?“. Dies ist ein oft (und auch gern) gehörter Satz in unseren Gemeinden, wenn Besucher durch unsere Gegenden kommen. Die Kirchen sind in der Regel die mit Abstand ältesten Gebäude in unseren Ortschaften und alle sehenswert. Für alle, die ihre Kirchen gern anderen zeigen und erklären, dies bisher schon getan haben oder tun wollen, bieten wir in unserer Region Fortbildungen zum Kirchenführer/in an. Keine unserer Kirchen sieht aus wie die andere, und doch gibt es in alle unseren Kirchen Ähnliches zu finden. Warum gibt es in Kirchen festes Gestühl, Kirchenbänke und nur in Ausnahmen Stühle? Warum ist am Altar fast immer ein Abendmahlsbild zu sehen? Warum befinden sich Grabsteine auch in der Kirche? Welchen Sinn hat eine Sanduhr an der Kanzel oder eine verschließbare Nische in der Wand? Vieles, was wir in den Kirche finden, hat mit dem Gebrauch der Kirche zu tun, wie früher Gottesdienst gefeiert wurde oder wie die Menschen damals zusammenlebten in Bezug auf Mann und Frau, arm und reich. All dies spiegelt sich in unseren Kirchen wider. Wer Interesse hat für die Kirchenführerausbildung, melde sich bitte bei:

Pfr. Dr. Schönfeld, Wiesenburg,

Tel.: (033849) 50290 E.mail: pfarramt-wiesenburg@ekmb.de

 

 

 

 






 

 
 
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